| Neue komödiantische Abenteuer der Familie Focker. Im erste Film lernte Greg Focker seine Schwiegereltern kennen und tappte in jedes Fettnäpfchen. Im zweiten Film tauchten dann auch Gregs Eltern auf, weil es um die Hochzeit ging. Im jetzt vorliegenden dritten Teil haben Greg Focker und seine Frau fünfjährige Zwillinge, für welche ein Geburtstagsfest arrangiert werden soll. Zugegeben, der Film, von Paul Weitz inszeniert, ist kein künstlerisch zu beachtendes Produkt, doch die Freude der Charakterdarsteller, einmal in einer Klamotte zu spielen, ist unübersehbar und überträgt sich auch aufs Publikum, das sich zu Lachsalven hinreissen lässt. Ben Stiller ist der noch immer ungelenke Greg, Krankenpfleger in einem Spital. Sein von Robert de Niro gespielter Schwiegervater ist im gegenüber noch immer voller Misstrauen. Gregs Eltern sind vor diesem Kindergeburtstag getrennte Wege gegangen. Sein Vater, von Dustin Hoffman gespielt, hat sich in Spanien Flamenco-Künste angeeignet. Seine Mutter, ein selten gewordener Auftritt von Barbra Streisand, gibt am Fernsehen Ratschläge zur Sexualität. Obwohl Gregs Kinder den Filmtitel zieren, ist der Film mit seinen Gags unter der Gürtellinie kein Kinderfilm. |