| Erneut erblickt dieser sagenhafte Bogenschütze das Licht der Kinoleinwand. War es wirklich nötig, dass Starregisseur Ridley Scott mit seinem bevorzugten Hauptdarsteller Russell Crowe diese Geschichte nochmals erzählt? Eindeutig ja. Denn Scott packt den Stoff historisch an, und der Film endet ungefähr dort, wo alle anderen Robin-Hood-Filme erst beginnen. Das gibt ihm Gelegenheit zu gewaltigen Schlachtenszenen und aufwändigen Schilderungen des Lebens im England des 13. Jahrhunderts. Hood begleitet König Richard Löwenherz als Kreuzritter ins Heilige Land. Auf der Rückreise wird der König zeitweilig gefangen genommen. Nach seiner Befreiung versucht er nach London zurückzukehren, wird jedoch in einer Schlacht gegen die Franzosen getötet. Hood kann die Krone an sich nehmen und dem Regenten Johann überbringen. Das Volk rebelliert gegen den tyrannischen Johann. Dieser macht Zugeständnisse und unterzeichnet die Magna Charta, das erste Grundgesetz Europas. Doch er hält sich nicht daran und verfolgt die Verfechter dieses Gesetzes. Das zwingt Robin Hood in den Untergrund. Trotz all dieser politischen Ränkespiele kommt die Romantik nicht zu kurz. Dafür sorgt Cate Blanchett als Marian. |